ROCHUS AUST
POP-UP AUDIO ARCHITECTURE 2

So 19. Juni 2022 . 15.00h

Paris 13 Tennis de Table . 25 Avenue de la Porte d’Ivry . 75013 Paris


1. DEUTSCHES STROMORCHESTER
Rochus Aust.Raumordnung.Musik.Trompete.Geräte
Heinz Friedl.Bassklarinette.Propeller.Geräte
Florian Zwissler.Schläger.Geräte
Fosco Perinti.Schläger.Geräte
Verena Barié.Blockflöte.Geräte
Markus Aust.Schläger.Geräte


PENG/PANG/PUNG
für eine variable Anzahl von Spielern an 24 Tischen

Ping-Pong kann jeder und versteht jeder (mehr oder weniger). Doch die schöne lautmalerische Verwendung, die kinderleicht erklärt, worum es geht, ist nach englischem Patenrecht eigentlich schon Markenpiraterie. Denn Ping Pong ist ein Patent, das John Jacques de Croydon bereits 1891 anmeldete. Schlimmer noch: Parker Brothers, die Inhaber von Monopoly und Risiko, sind auch die Besitzer von Ping Pong. Damit ist weder zu spaßen noch zu verhandeln.
Der Irrglaube, Ping-Pong wäre eine asiatische Kampfsportkunst, deren spiritueller Ursprung tief im Zen verwurzelt sei, ist bislang nicht dem Wissen gewichen, dass die erste nationale Meisterschaft 1897 in Ungarn stattfand.
Wenn man aber nur kurz innehält (wofür Zen ja auch nicht ungeeignet ist), wird einem schnell klar: so ein Spiel können doch nur Engländer erfinden, oder?

Seien Irrglaube, Wissen und Patenrechte wie sie sein mögen, der Wind weht von woanders. Nämlich von der Seitenkannte der Tischtennisplatte, wenn das 1. DEUTSCHE STROMORCHESTER mit Ventilatoren und Fönen das Spiel kapert und eine Hybridvariante entwickelt, die das Publikum interaktiv einbindet: digital und real, virtuell und superschnell.
In Kooperation mit der Fédération Francaise de Tennis de Table und ein wenig in Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele in Paris, wird aus Ping-Pong nun PENG/PANG/PUNG, das auf ganz neuen Spiel- und Hörebenen stattfindet.